CHEManager: BeoPlast schafft Alleinstellung am Markt


Der „CHEManager“ stellte in seiner Ausgabe 23-24/2016 Chemieunternehmen vor, die allesamt erfolgreich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 abschnitten. Die Unternehmen wurden bei der Verleihung neben der Jury-Bewertung auch durch Public Voting für ihre Forschung und Produkte ausgezeichnet. Eines der Unternehmen ist BeoPlast.

Hier ein Auszug des Artikels:

Beoplast fördert nachhaltigen Einsatz von Kunststoffen im Automobilbau

Der Kunststoffproduzent und Automobilzulieferer Beoplast Besgen gehört zu den Top-5-Unternehmen in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste KMU“ des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Das inhabergeführte Unternehmen mit über 65 Mitarbeitern kämpfe als KMU für Nachhaltigkeit und versucht unermüdlich, seine Kunden mit Innovationen zur Nachhaltigkeit zu bewegen, lobte die Jury. Mit seiner klimaneutralen Produktion beweist es zudem dem Mittelstand in Deutschland, dass diese technisch machbar und wirtschaftlich erfolgreich ist.

Kunststoffe bieten besonders im Automobilbau wichtige Nachhaltigkeitshebel: Durch verbesserte Werkstoffeigenschaften können sie Gewicht und damit den Energieverbrauch in der Nutzung senken. Das Recycling der Kunststoffe aus Altfahrzeugen ist zu 100% möglich, weil Beoplast sämtliche Produkte nach Sorten kennzeichnet und so Cradle to Cradle möglich macht. Allerdings basieren die Rohmaterialien noch überwiegend auf Rohöl. Beoplast will auch dies mit seiner „Mission_N“ ändern und fördert durch intensive Kommunikation aktiv das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit bei den Auftraggebern, die bislang das Material vorgeben. So werden Kunden über alternative und umweltverträglichere Werkstoffe informiert. Zusätzlich erhalten sie eine transparente Darstellung über die bei der Produktion vermiedenen CO2-Emissionen. Lieferverkehre zu Auftraggebern gleicht das Unternehmen auf eigene Kosten aus. Während die meisten Wettbewerber auf konventionelle Marktbearbeitung setzen, schafft sich Beoplast durch Nachhaltigkeit eine alleinstellende Differenzierung im Markt.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: CHEManager, Ausgabe 23-24/2016